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Wasserstoff als zukünftiges Element der Mobilitäts

Energiewende in der Metropolregion Nürnberg

Die Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) strebt eine kombinierte Mobilitäts- und Energiewende an, um den Mobilitätswandel aktiv zu gestalten und die im regionalen Klimapakt vereinbarten Ziele zu erreichen. Dabei ermöglicht und unterstützt die Koppelung beider Sektoren die jeweilige Transformation. Wasserstoff soll dabei eine verbindende Funktion zukommen und die Erreichung folgender regionaler Zielsetzungen ermöglichen:

  • Die Elektromobilität kann sich erst auf den gesamten Straßen- und Schienenverkehr ausweiten, wenn die batterie-elektrische Mobilität durch die brennstoffzellen-elektrische Mobilität für “weite“ und „schwere“ Anwendungen erweitert wird.
  • Grüner Wasserstoff soll eine zentrale Rolle als Zwischenspeicher für fluktuierende, erneuerbare Energiekapazitäten einnehmen und gleichzeitig die Sektorenkopplung zur Mobilität ermöglichen.
  • In der EMN sollen neue Wertschöpfungsketten zur Produktion, zum Transport und zur Nutzung von grünem Wasserstoff geschaffen werden.

Wasserstoff-Initiative der Metropolregion Nürnberg

Um ein funktionierendes Wasserstoff-Ökosystem entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufzubauen, wurde von den EMN-Foren „Klimaschutz & nachhaltige Entwicklung“ und „Verkehr und Planung“ sowie der ENERGIEregion Nürnberg e.V. im Jahr 2019 die Wasserstoff-Initiative Metropolregion Nürnberg gegründet. Diese baut einerseits auf die zahlreichen, bereits vorhandenen Wasserstoffkompetenzen von über 40 Technologieunternehmen und 13 Forschungsinstitutionen auf. Andererseits spielen auch Kommunen, kommunale Betriebe sowie Unternehmen aus anderen Branchenbereichen, welche Wasserstoff-Anwendungen in Modellprojekten testen und somit zur Akzeptanz der neuen Technologien beitragen, eine wichtige Rolle. Als zentrale Anlaufstelle und Knotenpunkt für die Vernetzung der derzeit rund 150 Akteure aus Ober-, Mittel-, Unterfranken und der Oberpfalz fungiert die Geschäftsstelle der ENERGIEregion. Sie koordiniert darüber hinaus gemeinsame Aktivitäten, initiiert Forschungs- und Anwendungsprojekte und vermittelt Fachkontakte. Zudem besteht eine gute Verbindung zum Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B), welches seinen Sitz in Nürnberg hat und für die bayerische Wasserstoffstrategie sowie das Wasserstoffbündnis Bayern zuständig ist. Hier können Synergien zwischen den regionalen Aktivitäten und den bayerischen Ambitionen als internationaler Standort für Wasserstoffwirtschaft erzielt werden.

Kommunikations- und Regionalentwicklungsoffensive für die Wasserstoff-Metropolregion Nürnberg

HyPowerEMN

Mit einer Förderung durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat konnte die ENERGIEregion Nürnberg e.V. im Jahr 2020 das Projekt HyPowerEMN starten. Anknüpfend an die Wasserstoff-Initiative zielt das Projekt auf die Bildung einer regionalen Identität im Bereich Wasserstoff und auf die Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung für die regionalen Wasserstoff-Potentiale ab. Dabei setzt das Projekt insbesondere auf den Aufbau von Bildungspartnerschaften, das Marketing in Bezug auf die regionalen Kompetenzen und Wertschöpfungspotentiale, die Fachkräfteweiterbildung und Öffentlichkeitsarbeit für das Wasserstoffthema.

Ihr Kontakt zur Wasserstoff-Initiative Metropolregion Nürnberg und zum Projekt HyPowerEMN:
Herr Simon Reichenwallner
ENERGIEregion Nürnberg e.V.
Tel: 0911 / 477 396-22
E-Mail: simon.reichenwallnerenergieregion.LÖSCHEN.de

 

Institutionen und Netzwerke des Forums

Energielandkarte der Metropolregion Nürnberg

Nachhaltiges Fuhrparkmanagement

Projekt

Dieser Initiativkreis ist eine gemeinsame Arbeitsgruppe des Forums „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ und des Forums „Verkehr und Planung“.

Nachhaltige Mobilität erfordert einen neuen Ansatz, wie wir uns in der Öffentlichkeit bewegen. Dies betrifft den Individualverkehr des Einzelnen mit dem Auto oder Zweirad, die Angebote des Öffentlichen Personenverkehrs, aber in besonderem Maße auch den Fuhrpark der Unternehmen und Verwaltungen. Die Fahrzeuge dieser Fuhrparks werden in der Regel viel öfter und weiter gefahren als private Fahrzeuge.

Ein nachhaltiger Ansatz hier erzeugt also einen großen Hebel, die gemeinsamen Ziele des Klimapaktes der Metropolregion Nürnberg zu erreichen.

Nachhaltiges Flottenmanagement

Der Initiativkreis Nachhaltiges Flottenmanagement unterstützt daher Unternehmen und Kommunen bei der Planung und Umsetzung von neuen Ansätzen des Fuhrparkmanagements (ohne öffentliche Verkehrsmittel) und gibt Hilfestellung bei Fragen wie:

  • Welche Mobilität ist zu bewältigen?
  • Welche Mobilitätsleistungen werden erwartet?
  • Welche Konzepte kommen diesen Anforderungen nahe

Damit verbunden ist das Ziel, einen nachhaltigen, i.d.R. mit regenerativer Energie elektrifizierten Fuhrpark inkl. der notwendigen Ladeinfrastruktur aufzubauen.

Heimat für Kreative – und große Karrieren

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